Katze Chippen lassen – Vorteile und Nachteile

Vorteile und Nachteile / Katzen chippen
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Vorteile und Nachteile / Katzen chippen

Welche Vorteile und Nachteile hat das Chippen von Katzen?

Wenn Wohnungskatzen entlaufen oder Freigänger Katzen einfach nicht mehr nach Hause kommen, ist die Sorge bei den Katzenhaltern verständlicherweise groß.

In dieser Situation ist es von Vorteil, wenn die vermisste Katze eindeutig gekennzeichnet ist. So hat der Finder des Tieres die Möglichkeit, das Tier dem Halter zuzuordnen.

Zur Kennzeichnung von Katzen stehen drei verschiedene Methoden zur Verfügung:

  • Das Implantieren eines winzigen Mikrochips im Bereich der linken Schulter der Katze
  • Das Tätowieren einer Kennziffer im Ohr
  • Das Tragen eines Halsbandes mit Marke (inklusive Adresse und sonstiger Kontaktdaten)

Unter diesen Varianten ist das Chippen von Katzen (auch Transponderkennzeichnung genannt) die modernste und von Tierärzten am häufigsten empfohlene Methode der Kennzeichnung. Aber was sind die Pros und Contras von Katzen Mikrochips?

Die Vorteile und Nachteile von Mikrochips zur Markierung von Katzen


Als erstes wollen wir uns den vielen Vorteilen des Katzen Chippens betrachten:

Die Vorteile

    • Schmerzfrei und schnell – Die Implantation des Mikrochips in die linke Schulter geht sehr schnell und ohne Betäubung der Katze. Der winzige Mikrochip wird mit einer Kanüle (Nadel) hinter dem Ohr injiziert, wandert von dort nach unten und verwächst dort auf Höhe der Schulter im Bindegewebe. Das ist für die Katze nicht schmerzhafter als eine Spritze.
    • Hohe Haltbarkeit – Der Chip muss ein Katzenleben lang nicht ausgetauscht oder aufgeladen werden. Der passive Chip benötigt keinerlei Strom und ist wartungsfrei. Tätowierungen im Vergleich verblassen mit der Zeit und werden unleserlich
    • Sehr bekömmlich – Die Außenhülle des Chips besteht aus gewebeverträglichem Plastik oder Glas, führt also nicht zu Unverträglichkeiten oder Entzüngungen im Körper. Auch die Angst, dass der Chip im Körper der Katze “wandern” könnte ist unberechtigt, dies ist nur in sehr seltenen Fällen vorgekommen.
    • Winzig klein und nicht störend – Anders als zum Beispiel Katzenhalsbänder zu Zwecken der Kennzeichnung ist der Mikrochip der Katze nicht im Weg – Halsbänder dagegen bergen sogar die Gefahr, dass die Katze daran hängen bleiben und sich verletzen kann. Der Chip lässt sich zwar ertasten, ist aber nur winzige 10 mal 2 Millimeter groß (je nach Hersteller, es gibt sogar noch kleinere
    • Eindeutige Zuordnung – Der 15-stellige Code, der im Chip gespeichert ist, ist einzigartig. Das heißt, die gechippte Katze lässt sich hundertprozentig eindeutig ihrem Besitzer zuordnen – und das weltweit. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber der Tätowierung bei Katzen: Die tätowierten Nummern sind nicht einmalig, die Katze kann also nicht zweifelsfrei zugeordnet werden.
  • Pflicht bei Auslandsreisen – seit 2012 ist der Chip bei Katzen bei Ausreise ins europäische Ausland Pflicht. Der Zweck: Nur so lässt sich die Katze zweifelsfrei ihrem EU-Heimtierausweis und ihrem Impfausweis zuordnen.

Außerdem gibt es praktisches Zubehör rund um den Katzen-Mikrochip:

  • Katzenklappe mit Chiperkennung – Es gibt Katzenklappen, die nur dann öffnen, wenn Sie das Signal vom Chip ihrer Katze erkennen. Das verhindert, dass fremde Katzen (oder kleine Hunde) durch die Katzenklappe ins Haus gelangen können! Hier eine Auswahl von Katzenklappen mit Chiperkennung

Katzenklappe mit Chiperkennung

  • Futternapf mit Chiperkennung – Auch Futternäpfe, die nur dann ihre Abdeckung öffnen, wenn auch die richtige Katze davor steht sind erhältlich. Das ist sehr praktisch, wenn man mehrere Katzen hat und es zu Futterneid kommt. Außerdem hält der Deckel im Sommer die Fliegen fern und hält Nassfutter länger frisch. Empfehlenswert ist der SureFeed Futterautomat

Futterautomat für Katzen mit Chiperkennung

 

Die Nachteile

  • Unbekannt – Gerade Menschen, die keine eigenen Haustiere haben, ist nicht bekannt, das Katzen und auch Hunde heutzutage oft mit einem Transponder ausgestattet sind. Wenn also jemand eine vermisste Katze findet, wird er nicht gleich zum Tierarzt gehen um den Chip auslesen zu lassen – zumindest in vielen Fällen. Aus diesem Grund raten wir zu einer zusätzlichen Tätowierung – diese kann auch der Laie leicht entdecken und daran erkennen, dass das Tier einen Halter hat und kein Streuner ist.

Neutral zu betrachten ist unserer Meinung nach der Preis des Katzen Mikrochips. Die Kosten des Chippens bei einer Katze betragen zwischen 30 und 50 Euro, je nach Modell des implantierten Mikrochips. Zumal viele Katzen-Krankenversicherungen die Kosten des Chippens komplett übernehmen!

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